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Damen 2. Liga: Guter Auftakt in die Abstiegsrunde

Am Freitagabend um 19.30 Uhr starteten die Damen ins erste Heimspiel der Abstiegsrunde gegen den HC Bülach, ein schon bekannter Gegner, der Vorrunde. So war für die Seedamen bereits zu Beginn klar, dass ein Sieg aus diesem Spiel resultieren musste.


Was für einen Sieg nötig war, verkündeten die Coaches Päde Gloor und Gjin Lasku gleich zu Beginn in der Kabine. Wichtig war endlich eine Konstanz ins Spiel zu bringen und als eine Einheit aufzutreten, zudem die Vorteile eines Heimspiels auszunutzen und ein solides Spiel abzuliefern. In den ersten Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen und beide Mannschaften machten die viele technischen Fehler. Die Seedamen waren noch nicht wirklich warm gelaufen und kassierten im ersten Teil des Spiels einige unnötige Tore und Zeitstrafen, wodurch die Gegnerinnen ihre Chancen in der Überzahl ausnutzen konnten. Doch nach und nach fanden die Seedamen ins Spiel und konnten durch schnelle Gegenstösse den Vorsprung nicht nur verringern, sondern gleich selber mit einigen Toren davonziehen und führten zwischenzeitlich mit 9:4. Es entstand ein schnelles Spiel, vielleicht sogar ein zu schnelles. Durch überhastete Aktionen kam es im Spiel wieder vermehrt zu technischen Fehlern, welche die Frauen des HC Bülach knall hart ausnutzten und so innerhalb von 3 Minuten 4 Gegenstösse umsetzten und den Rückstand auf 8:9 verkürzten. Die Seedamen hatten in diesen Minuten gezeigt, wie schnell man einen soliden Vorsprung aus der Hand geben kann. Nach einer kurzen Teambesprechung beim Time-Out nahmen die Seedamen das Spiel jedoch wieder in die Hand, spielten konzentriert weiter und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 14:9 aus.


Mehr Abstand zur Verteidigung, laufen ohne Ball, die Chancen herausspielen, hinten mehr zusammen schieben und ein Auge auf den Kreisläufer haben - das waren die Mittel um die Gegnerinnen zu schlagen. Dem Team war bewusst, dass mit einer konsequenten Leistung in der 2. Halbzeit nicht nur ein Sieg, sondern auch Selbstvertrauen für die nächsten Matches geschaffen werden kann. Die SG Meilen / Stäfa startete explosiv in die zweite Hälfte und Lena Letonja brachte die Damen mit schnellen Gegenstössen immer weiter in Führung. Die Gegnerinnen wussten keine Mittel mehr gegen die Verteidigung der Seedamen und gegen die Torhüterinnen, welche wie eine Wand im Tor standen. Durch das hohe Tempo im Spiel der Seedamen, war die 2. Halbzeit geprägt von schönen, aber einfach herausgespielten Toren. Am Schluss konnte die SG Meilen/Stäfa den HC Bülach mit 28:12 schlagen. Ein solch hoher Sieg konnten die Seedamen schon lange nicht mehr feiern. Doch er ist verdient und stärkt das Selbstvertrauen und die Motivation für die nächsten Spiele.

Am nächsten Sonntag spielen die Seedamen im Frohberg in Stäfa um 15.45 Uhr gegen die SG Zürisee und hoffen auch da auf die Unterstützung von vielen Fans und hoffentlich die nächsten 2 Punkte.

PATRIK GLOOR