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Handballschule 2018: Eine Zwischenbilanz

Im Januar wird sie dann ihren sechsten Geburtstag feiern. Am Samstag geht sie aber seit drei Wochen bereits zur Schule. Bona ist nicht die einzige, welche bereits im Kindergartenalter mit Handball beginnt. Weitere der 21 Kinder in der Handballschule sind noch sehr jung.

Nach drei Doppellektionen jeweils am Samstag von 10.00-11.30 beherrschen die Kinder aber bereits einen grossen Teil des Handball-ABC. Bereits werfen sie gezielt, fangen den Softball  (meistens) und können als Abwehrspieler den Gegenspieler „ablöschen“. Damit erreichen sie, dass dieser nicht mehr aufs Tor werfen oder mit dem Ball weiterlaufen darf und einen Pass spielen muss. Schon die Kleinsten lernen so, dass die richtige Position zwischen eigenem Tor und Angreifer die Basis der erfolgreichen Abwehrarbeit ist und von der Seite oder gar von hinten auf keinen Fall zugepackt oder gestossen werden darf.

Noch wichtiger als die technische Schulung ist natürlich die Spielfreude, die Begeisterung. Wie in jeder guten Schule sind die Handball-Lehrerinnen und Lehrer enorm wichtig. Das sind einerseits die Trainerin der U7/9 Kinder, Andrea Leutwyler, der U11-Trainer Graziano Stifani, der „Handball macht Schule“ – Botschafter Dave Bruderer und zudem immer an jedem Samstag ein Spieler der Lakers Stäfa. Ihre eigene Freude am Handballspiel und ihre Kompetenz befähigen sie, den Kindern fröhliche, lehrreiche und schweisstreibende Lektionen zu bieten.

„Mami, ich bin da hine am Chopf under de Haar ganz nass!“ ,sagte ein Mädchen heute am Ende des Trainings stolz zu seiner Mutter.

Silvio Solenthaler, Leiter der Handballschule und Präsident HC GS Stäfa