Lakers-1.jpg

Stäfa steht im Sechzehntelfinal

In der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups eliminierte Handball Stäfa mit dem TV Möhlin einen Ligakonkurrenten. Der Seeklub gewann auf dem Frohberg dank einer über weite Strecken defensiv starken Leistung 31:26.

Gar nicht auf Touren kam Möhlins NLB-Topskorer Alexander Velz. Bloss 6 seiner 16 Versuche landeten im Tor. Gleich die ersten vier Würfe des Deutschen wurden vom Stäfner Keeper Luca Frei entschärft, der nach einer Viertelstunde bereits neun Paraden auf seinem Konto hatte. Bis zu seiner Auswechslung nach 50 Minuten waren es doppelt so viele, was einer Abwehrquote von 50 Prozent entsprach.

Den Match gegen Biel, in welchem Velz 15 Tore geworfen hatte, habe er von A bis Z auf Video geschaut, erklärte Frei. «Dabei sah ich, dass die meisten seiner Würfe in die Mitte oder nach rechts kommen. Darauf konnte ich mich gut einstellen.» Der 21-Jährige strich aber hervor, dass es eine super Abwehrleistung des ganzen Teams gebraucht habe. «So muss das Zusammenspiel zwischen Verteidigung und Goalie sein.»

Für Velz in die Bresche sprang mit elf Treffern Manuel Csebits. Ansonsten störten die Gelbschwarzen die Gäste, welche bei ihren beiden Siegen in der Meisterschaft über 30 Treffer erzielt hatten, effektiv.

Vorne liessen die Einheimischen den Ball - abgesehen von unkonzentrierten Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte - gefällig laufen. Francesco Ardielli glänzte nach zwei Fehlwürfen mit acht Toren als Vollstrecker.

Telegramm

Cup: Handball Stäfa (NLB) - Möhlin (NLB) 31:26 (15:11)

Frohberg. 150 Zuschauer. SR: Castineiras/Zwahlen. Torfolge: 0:1, 5:1, 7:3, 11:5, 11:8, 13:8, 15:11; 16:13, 20:14, 26:17, 28:19, 28:23, 31:26. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Stäfa, 4-mal 2 Minuten gegen Möhlin. Stäfa: Frei/Murbach (ab 51.); Bleuler (4), Bächtiger (2), Ardielli (8), Vernier (2), Schwander (3), Lukas von Dach, Maag (1), Sarac (3/2), Zimmermann, Barth (1), Fukuda (4), Gretler (3). Bemerkungen: Spielbeginn um eine Viertelstunde verzögert wegen später Anreise der Gäste. Stäfa ohne Brunner (Zivilschutz) und Leopold (Daumenprellung). Time-outs: Stäfa (26./12:8, 35./16:13, 54./28:22); Möhlin (15./8:4, 52./28:19). 10. Frei hält Penalty von Csebits (5:3). 14. Blumer hält Penalty von Sarac (8:4).