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Kleines Derby als Zugabe

Am Mittwochabend ab 19 Uhr wird in der Horgner Waldegg der erste Viertelfinalist im Schweizer Cup ermittelt. Für Handball Stäfa kommt es dabei zum zweiten Seederby innert vier Tagen. Bei den Linksufrigen werden allerdings nur wenige Akteure dabei sein, die am Samstag in der Nationalliga B auf dem Frohberg die 26:32-Niederlage der SG Wädenswil/Horgen direkt miterlebt haben. Denn für die zweite Auswahl der SG Horgen/Wädenswil sind nach sechs Meisterschaftsrunden nur noch wenige NLB-Spieler spielberechtigt.
Beide Kontrahenten haben in dieser Saison bisher erste eine einzige Niederlage erlitten: Horgen/Wädenswil als Leader der 1. Liga, Gruppe 2 gegen das damalige Schlusslicht Red Dragons Uster, Stäfa zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger Kreuzlingen. Zuletzt konnten aber beide Teams Erfolgserlebnisse verbuchen. Die Weiss-Roten holte sich mit einem 27:25-Sieg über Leimental die Tabellenführung zurück, während die Rechtsufrigen im Derby die Vorherrschaft am See zementierten.
Im Cup konnten die Linksufrigen in allen drei Runden zuhause antreten. Als Gegner bekamen sie jeweils Erstligisten vorgesetzt. Stäfa musste nach einem Freilos den NLB-Vertreter Möhlin ausschalten, ehe es auswärts Erstligist Andelfingen deklassierte. Im Achtelfinal wittern beide Mannschaften ihre Chance, ist es doch das einzige Duell ohne NLA-Vertreter. Ein solcher dürfte dann im Viertelfinal als Lohn auf den Sieger warten. 

1920 sghorgencup