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Rang 4 und viele wertvolle Erfahrungen

Das U13 Elite startete im September mit zwei Siegen aus den ersten drei Spielen in die Saison 2020/21. Dann folgte eine fünfwöchige Pause bis am 24. Oktober. Die nächste Partie, eine schmerzhafte Niederlage bei Pfadi Winterthur, war sogleich auch unser letztes Spiel vor dem Unterbruch der Meisterschaft. Bis dahin hatte sich bereits abgezeichnet, dass im U13 Elite die SG Pilatus allen Teams deutlich überlegen ist, sich alle anderen Mannschaften aber ungefähr auf Augenhöhe befinden.

In den folgenden Monaten durften wir zum Glück weiter trainieren, an Meisterschaftsspiele war aber vorerst nicht zu denken. Am 10. April wurde die Meisterschaft schliesslich wieder aufgenommen. Die grosse Frage war, wie wir uns verglichen mit unseren Gegnern in den beinahe sechs Monaten ohne Ernstkampf weiterentwickelt hatten. Das erste Spiel lieferte dazu noch wenig Aufschluss, zu dominant war die SG Pilatus bei unserer 22:44 Niederlage.

Das nächste Spiel gegen GC Amicitia ging sehr unglücklich mit 24:25 verloren. Nach einem sehr ausgeglichenen Spiel kracht unser letzter Wurf, ein direkter Freiwurf, an den Pfosten. Abgesehen von einigen kleinen Fehlern in der Schlussphase konnten wir mit unserer Leistung trotzdem sehr zufrieden sein. Das Spiel zeigte uns auch, dass die Spielerinnen und Spieler in den letzten Monaten im Training gut an ihre Fähigkeiten gearbeitet hatten.

Es folgten weitere Spiele mit Hochs und Tiefs, darunter auch eine weitere Lehrstunde der SG Pilatus. Ein Höhepunkt war sicherlich der Sieg mit 52:44 im Torfestival gegen Pratteln. Ich weiss nicht, ob ich schon mal 96 Treffer in einem Spiel erlebt habe.

Letztlich konnte das U13 Elite in dieser Saison 10 statt der ursprünglich 20 geplanten Spiele bestreiten und viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Auf den 4. Schlussrang im U13 Elite darf das Team sicherlich stolz sein. Viel wichtiger ist mir als Trainer aber die handballerische Entwicklung der Spielerinnen und Spieler.

Zum Schluss möchte ich den Spielerinnen und Spielern, den Eltern und meinen Trainerkollegen ganz herzlich danken für eine Saison, die mir trotz spezieller Umstände viel Freude bereitet hat.

Autor: Balz Solenthaler