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Neue Saison, neue Herausforderung

Da die U15-Junioren letzte Saison den Aufstieg ins Inter geschafft haben, standen alle Spieler wie Trainer vor einer neuen Aufgabe. Nicht nur der Vorstand auch die Spieler hatten sich das Ziel gesetzt nicht gleich wieder ins Regio abzusteigen. Mit viel Fleiss und Schweiss wurden wöchentlich zwei Trainings absolviert, dazu kamen mehrere Trainingsspiele und dann auch noch das Trainingslager in den Sommerferien.
Mit all diesen Vorbereitungen musste man am Samstag schon sehr früh die Reise zum ersten Inter-Spiel nach Arbon antreten. Mit viel Nervosität aber mit viel Mut und Selbstvertrauen wurde dem Gegner unser Spiel, das heisst eine 3:3-Verteidigung, aufgezwungen. Dies verursachte beim Gastgeber viele Fehlpässe. So stand es nach 10 Minuten 8:3 für Stäfa. Leider schlichen sich bei uns immer mehr Fehler ein. Beim Abschluss vermisste man die Entschlossenheit, Tore zu werfen. In der Verteidigung liess man die Gegner viel zu oft alleine. So kam es, dass die Thurgauer zur Pause 18:16 führten.
Bis zum Ausgleichstreffer dauerte es ganze 6 Minuten. Weitere 6 Minuten später führten wir sogar mit 3 Toren. Das Selbstvertrauen und die Stärke in der Verteidigung waren zurück. Doch wie so oft konnten wir unser Spiel nicht so weiterziehen, wie wir wollten. Mit einer sehr streng ausgelegten 2+2 Minuten Strafe kam unsere Verteidigung ins Schwanken. In diesen 4 Minuten erzielten die Arboner deren fünf und wir nur einen Treffer. Beim Stand von 29:27 und nach Ablauf der Strafe nahm der Trainer sein Time-out. Neue Kräfte rein, müde raus - ein bisschen Umstellen der Mannschaft, motivieren und weitergehts.
Ball für Ball wurde zurückerobert, Tor für Tor der Rückstand verkürzt. Mit diesem tollen Endspurt in den letzten fünf Minuten hatten die Stäfner zehn Sekunden vor Schluss den Siegtreffer noch in den Händen. Die Chance blieb lieder ungenutzt.
In einem für die Zuschauer spannenden Spiel trennen sich Arbon und Stäfa mit 31:31.
Autor: Marcus Verri