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Ernüchterung gegen Slowenien

Rückschlag für Emma Bächtiger und das U18-Frauennationalteam an der WM: Im letzten Gruppenspiel des President's Cup setzt es eine klare 23:32-Niederlage gegen Slowenien ab. Somit trifft die Schweiz am Sonntag im ersten Platzierungsspiel auf Usbekistan.

Es bleibt dabei. An der U18-WM wechseln sich Schweizer Misserfolge und Siege ab. Auf das klare 32:22 gegen Guinea folgt 24 Stunden später die Ernüchterung. Gegen Slowenien zieht das Team von Martin Albertsen und Jürgen Fleischmann eine 23:32-Niederlage ein.

Die jungen Schweizerinnen erwischen bei ihrem fünften Auftritt an der U18-WM keinen Sahne-Tag. Der Start missglückt komplett, schon nach 14 Minuten und einigen technischen Fehlern zu viel liegt man mit sechs Toren im Hintertreffen. In der Folge fängt sich die Schweiz aber, vermag besser dagegen zu halten. Die Hoffnung, die Partie bei einem Pausen-Rückstand von 13:17 drehen zu können, lebt.

Doch wieder gerät die Schweiz gleich nach Wiederanpfiff unter die Räder. Hinten ist die Deckung ungenügend, vorne mangelt es im Abschluss an der Präzision oder man scheitert an der starken slowenischen Torhüterin. Die Gegnerinnen aber schalten keinen Gang zurück, ziehen auf zehn Tore Unterschied davon und feiern am Ende den deutlichen Sieg.

Somit muss die Schweiz in der Gruppe 3 des President's Cup nach zwei Siegen (Slowakei, Guinea) und einer Niederlage (Slowenien) mit Rang 2 vorlieb nehmen. Am Sonntag und Montag spielt man so gegen die anderen Gruppenzweiten um den Abschlussrang der diesjährigen U18-WM.

Die Gegnerinnen am Sonntag kommen aus Usbekistan. Am Montag warten dann die Tschechinnen oder das zweitklassierte Team aus der President's-Cup-Gruppe 2 (Österreich, Kasachstan oder Indien) auf die Schweizerinnen.

Quelle: SHV

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