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Ein Freiwurf ins Glück

Die 2. Mannschaft der U13 Junioren musste am Samstag zeitgleich mit dem Eliteteam antreten, dies hatte zur Folge das diverse sehr junge Spieler ins Aufgebot rückten. Die Gäste aus Winterthur setzte das Heimteam gleich mit einer offensiven Abwehr vor Probleme. Oft hatte man zu wenig Distanz zum Gegenspieler und konnte keinen Druck erzeugen. Auch in der Abwehr hatten die zusammengewürfelten Spieler einige Probleme, so war man öfter vom Tempo der gut aufspielenden Winterthurer überfordert. So sah man sich schnell mit einem 0:5 Rückstand konfrontiert. Erst in der 7. Minute wollte der erste Ball der Stäfner im Tor landen. Von da an wurde man etwas mutiger, jeder versuchte zu einer Torchance zu kommen. So konnte man den Rückstand von 5 Toren bis zur Pause konservieren. Diese Phase hat auch den Trainern sehr gefallen, zwar war bei weitem nicht alles erfolgreich, aber man hatte das Gefühl die Spieler geben ihr Bestes. So kann man arbeiten! 7:12 zur Pause.

Dieser Ansatz war auch Thema des Pausengesprächs, und es schien zu funktionieren. Bereits nach 32:32 konnten die Stäfner das Anschlusstor zum 11:12 erzielen, und nach 34:42 war man mit 12:12 wieder voll im Spiel. In dieser Phase konnte sich auch der Torhüter einige Male in Szene setzen und die viel aktivere Abwehr provozierte zahlreiche Fehler der Winterthurer. Ab da war es ein Spiel auf Augenhöhe, man lag mal ein Tor vorne, dann eins hinten. Nach den beiden knappen Niederlagen wollten alle unbedingt die ersten Punkte der Saison. 17 Sekunden vor Schluss musste man jedoch das 19:20 hinnehmen und die Stäfner drohten wieder leer auszugehen. Jedoch konnte man nach Spielschluss noch einen direkten Freiwurf ausführen. Von der Rückraumlinks Position landete der Ball direkt im Tor! Riesig der Jubel und die Freude.

Sehr zufrieden zeigten sich auch die Trainer. So wurde wahnsinnig engagiert gearbeitet, viele Spieler zeigten sich mutig in Aktionen, so werden wir uns von Spiel zu Spiel steigern und verbessern. Bravo Jungs.

Autor: Christian Bienz

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